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  • Fatmir Zuberi

Merchandising - ein Marketing Tool für mehr Reichweite

Aktualisiert: vor einem Tag


Die Gründung eines eigenen Unternehmens ist verhältnismäßig einfach. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, das Business bekannt zu machen und Kunden zu gewinnen. Hierfür gibt es mehrere Methoden, die im Idealfall miteinander kombiniert werden. Merchandising zählt zu den wichtigsten Instrumenten, um auf dem Markt Sichtbarkeit zu erlangen. Es lässt sich sowohl online als auch offline gut umsetzen. Absatzfördernde Maßnahmen vor Ort - wie setzt man diese richtig um? Mit absatzfördernden Maßnahmen vor Ort sind Marketingmaßnahmen gemeint, die man im unmittelbaren Umfeld der Waren ergreift (z. B. im Geschäft). Ziel dabei ist es, den Kauf Reiz für die Kunden zu erhöhen. Letzteres lässt sich am besten durch visuelle Reize erreichen. Setzen Sie Ihr Produkt verkaufsfördernd in Szene, indem Sie es ansprechend im Regal oder in der Auslage präsentieren. Geeignete Hilfsmittel sind z. B. auffällige Schilder, Regal Stopper oder ausgefallene Warenspender. Alles, was die Aufmerksamkeit des Kunden positiv erregt, wird ihn dazu verleiten, sich das präsentierte Produkt genauer anzuschauen. Der Fachbegriff, den Sie sich in diesem Zusammenhang merken sollten, lautet Visual Marketing. Eine weitere absatzfördernde Maßnahme vor Ort sind Sales Promotions. Dies bedeutet, dass der Kunde die Ware vor Ort (aus)probieren darf. Sales Promotions sind z. B. bei Wein- und Delikatessenhändlern weit verbreitet. Der Kunde bekommt eine Kostprobe angeboten und wird sich somit eher zum Kauf hinreißen lassen.


Aber auch in anderen Branchen sind Sales Promotions wirksam. Wenn Sie praktische Dinge wie z. B. Werkzeug verkaufen, dann stellen Sie eine Fläche und weiteres Equipment bereit, damit der Kunde es ausprobieren kann. Wenn Sie Bücher verkaufen, legen Sie einige Ansichtsexemplar aus, die lediglich zum Durchblättern und Anlesen gedacht sind. Bei Sales Promotions handelt es sich um einen wichtigen Baustein des Merchandisings. Mit ein wenig Kreativität lässt es sich für fast alle Produkte anwenden.

Die drei Arten von Merchandising Merchandising lässt sich grundlegend in drei Arten unterteilen:

  • Markentransfer

  • Lizenzgeschäft

  • Verkaufsförderung

1. Markentransfer Beim Markentransfer geht es darum, neue Produkte in eine bereits bekannte Marke zu etablieren. Damit der Markentransfer erfolgreich funktioniert, muss das neue Produkt thematisch und inhaltlich unbedingt zur bereits bestehenden Marke passen. Nur so kann es von der Bekanntheit profitieren. Der Kunde assoziiert im Idealfall mit der Marke bereits ein positives Image, sodass er auch dem neuen Produkt gegenüber aufgeschlossen ist.


Von daher gilt es, großen Wert auf den Wiedererkennungswert zu legen, sodass das neue Produkt zweifelsfrei der bereits bekannten Marke zugeordnet werden kann. Letzteres gelingt durch ein einheitliches Design (Farbe, Verpackung, Logo). Wenn Sie alle wichtigen Punkte berücksichtigen, können die Marktchancen durch Merchandising im Bereich des Markentransfers enorm sein. 2. Lizenzgeschäft Beim Lizenzgeschäft macht man sich die Bekanntheit etablierter Marken für das Merchandising der eigenen Produkte zunutze. Bevorzugt bedient man sich hierbei Labels aus dem Unterhaltungsbereich.


Damit das Lizenzgeschäft den gewünschten Erfolg zeigt, gilt es jedoch immer auf die jeweilige Zielgruppe zu achten. Bevor Sie sich für einen Lizenzpartner entscheiden, sollten Sie überprüfen, ob derjenige überhaupt den Kundenkreis anspricht. Ist das der Fall, kann das Lizenzgeschäft überaus profitabel sein. Annähernd jedes Produkt lässt sich auf diese Weise vermarkten. 3. Verkaufsförderung Zur Verkaufsförderung zählt u. a. das Visual Marketing, das zuvor bereits beschrieben wurde. Achten Sie stets auf ein ansprechendes Gesamtbild Ihrer Warenpräsentation. Das bedeutet, dass nicht nur die Waren perfekt in Szene gesetzt werden, sondern auch das Umfeld einladend wirkt (Schaufenster, Promotionsflächen). Die Verkaufsförderung zielt darauf ab, den Kunden zu Spontankäufen zu verleiten. Merchandising in der klassischen Werbung Als klassische Werbung bezeichnet man die Nutzung von sogenannten Massenmedien zur Bekanntmachung des eigenen Produkts. Die drei Instrumente der klassischen Werbung sind Printmedien, Funkmedien und Fernsehmedien. Für ein erfolgreiches Business ist die Nutzung klassischer Werbung noch immer ratsam.

1. Printwerbung Printwerbung gehört mit zu den beliebtesten Marketingstrategien, ist allerdings nicht besonders preiswert. Letzteres gilt generell für klassische Werbung. Ob sich die Ausgaben lohnen, hängt in erster Linie vom Produkt und der Zielgruppe ab. Unter Printwerbung versteht man im Allgemeinen das Schalten von Werbeanzeigen in Zeitungen, Zeitschriften, Branchenverzeichnissen, Adressbüchern und Lesezirkeln. Auch das Verteilen von Flyern und Prospekten gilt als Printwerbung.


Mit einer Anzeige in den Printmedien lässt sich potenziell ein großes Publikum erreichen. Wichtig ist jedoch, sicherzustellen, dass Sie für die Printwerbung eine Zeitung, Zeitschrift etc. wählen, die von Ihrer Zielgruppe auch gelesen wird!


2. Fernseh- & Kinowerbung Große und bekannte Marken schalten für neue Produkte regelmäßig Werbung in Fernsehen oder Kino. Der Vorteil von Fernsehwerbung gegenüber Hörfunk- oder Printwerbung besteht darin, dass Werbebotschaften multisensorisch vermittelt werden können. Hierdurch wird es leichter, potenzielle Kunden emotional anzusprechen. Produkte, die einer umfangreicheren Erklärung bedürfen, können mithilfe von TV-Werbung optimal dargestellt werden.


Fernseh- und Kinowerbung eignet sich nicht nur für die Einführung von Produkten und Marken, sondern auch für die Erhaltung der Bekanntheit.


3. Radiowerbung Rundfunkwerbung ist auf Ton und Akustik beschränkt. Daher muss die Werbebotschaft allein dadurch prägnant zu übermitteln sein. Diese Voraussetzung ist nicht bei allen Marken / Produkten erfüllt. Der große Vorteil von Radiowerbung liegt in ihrer ständigen Präsenz, da viele Menschen bei nahezu jeder Tätigkeit (Autofahren, Haushalt, Arbeit) Radio hören. Die Kosten können variieren, die meisten Radiosender rechnen pro Sekunde ab.


Menschen. Marken. Merchandise.


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Fatmir Zuberi, 11.02.2021

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